Komponist: Fred Raymond, Luigi Bernauer / Charles Amberg

Erscheinungsjahr 1930

 

Mein Bruder macht beim Tonfilm die Geräusche

1. Strophe
Ich find’bei mir zu Hause keine Ruh’,
es klopft, es hämmert, es donnert immerzu.
Es schreit „miau“, es bellt “wau wau“,
bei mir geht’s wie im Irrenhause zu.
Und nachts um vier mit einem Male,
da hör’ ich Eisenbahnsignale.
Und fragen Sie mich jetzt,
woher das kommen kann,
dann bitte hören Sie mich an:
Ref:
Mein Bruder macht beim Tonfilm die Geräusche,
das hat er schon als Kind so gut gekonnt.
Er macht es so, dass ich mich selber täusche,
es gibt nichts, was mein Bruder nicht vertont.
Er macht das Waldesrauschen,
er macht den Wogenprall.
Er macht das Küsse tauschen und den Revolverknall
Mein Bruder macht beim Tonfilm die Geräusche,
das hat er schon als Kind so gut gekonnt.
2 . Strophe
Er ist im Film die wichtigste Person,
was wär’ein Blitzen, ein Donner ohne Ton.
Der schärfste Schuss, der schönste Kuss
wär’ ohne Knall doch keine Sensation.
Und wenn im Mai die Knospen springen,
dann müssen Fink und Lerche singen.
Wenn eine Bombe explodiert,
dann hustet er wie toll,
und das klingt nachher wundervoll.
Ref:
Mein Bruder macht beim Tonfilm die Geräusche,
das hat er schon als Kind so gut gekonnt.
Er macht es so, dass ich mich selber täusche,
es gibt nichts, was mein Bruder nicht vertont.
Er macht das Waldesrauschen,
er macht den Wogenprall.
Er macht das Küsse tauschen und den Revolverknall
Mein Bruder macht beim Tonfilm die Geräusche,
das hat er schon als Kind so gut gekonnt.